Peter Gilbert, Komponist
http://petergilbert.net
Schwerpunkte seines Schaffens umfassen elektronische Musik, Kammermusik mit Live-Elektronik, Kompositionen mit improvisatorischen Elementen und gemeinschaftlich entwickelte Kompositionen; ausserdem Musik für Dokumentarfilme, Klanginstallationen, Musiktheater
Zusammenarbeit mit Michael Norsworthy (Klarinette), Mario Caroli (Flöte), Philipp Stäudlin (Saxophon), Jeremias Schwarzer (Blockflöte), Daniel Lippel (Gitarre), und mit Ensembles wie dem Arditti String Quartet, Flexible Music, White Rabbit und dem Boston Conservatory Wind Ensemble
Aufführungen seiner Werke in Konzerten und Festivals in Europa und den USA, an Orten wie dem Kennedy Center und der Rock & Roll Hall of Fame, und vom Newburyport Chamber Music Festival als composer-in-residence
Veröffentlichungen seiner Musik auf CDs bei Centaur Records, New Focus Recordings, der Russolo Stiftung und der Reihe "60x60"
Gastprofessor am Wellesley College (Massachusetts, USA), Dozent an der Harvard University (Komposition und Musiktheorie). Co-Direktor des Young Composers Program at CIM (Cleveland Institute of Music).
Stipendiat der Internationalen Ferienkurse für Neue Musik Darmstadt, des Centre Acanthes, des Institut International de Musique Electroacoustique de Bourges, und stipendien für Arbeitsaufenthalte am ZKM Karlsruhe und Akademie Schloss Solitude
Ausgezeichnet u.a. mit Barlow Endowment Grant, The 2004 Look and Listen Festival Prize, The John Green Prize (Harvard University), International Competition of Electroacoustic Music and Sonic Art Prize (IMEB Bourges), Washington International Composers Competition 1st Prize,The Bohemians Prize (New York Musicians Club),Concorso Internazionale 'Luigi Russolo'
Kompositionsstudium an der Illinois Wesleyan University, am Cleveland Institute of Music und an der Harvard University bei Julian Anderson, Mario Davidovsky, Joshua Fineberg, Lee Hyla, Helmut Lachenmann, Bernard Rands, Hans Tutschku
Musik:
der unerhörten Brücken kühn berechenbaren Bug (2006) kammerensemble und live-elektronik
[White Rabbit, mit Eric Hewitt]
allen den stillen Geschwistern im Winde der Wiesen (2007) saxophone und live-electronik
Georg Katzer, Komponist
http://www.georgkatzer.de
Georg Katzer, geb. 1935 in Habelschwerdt, Schlesien, studierte Komposition bei Rudolf Wagner-Regeny und Ruth Zechlin und Klavier in Berlin (Ost) und an der Akademie der Musischen Künste in Prag. Danach war er Meisterschüler von Hanns Eisler an der Akademie der Künste der DDR, zu deren Mitglied er im Jahre 1978 gewählt wurde. Ernennung zum Professor für Komposition in Verbindung mit einer Meisterklasse. Hier gründete er 1982 das Studio für Elektroakustische Musik.
Seit 1963 lebt K. als freischaffender Komponist in und bei Berlin. Er ist Mitglied der Akademie der Künste von Berlin-Brandenburg, der Freien Akademie Leipzig und der Akademie für Elektroakustische Musik in Bourges/Frankreich. 1986 Gastprofessor an der Michigan State University. Nach der Wiedervereinigung gehörte er 1990-2000 dem Präsidium des Deutschen Musikrates an. Ehrengast der Villa Massimo, Rom, 1992. Neben seiner kompositorischen Arbeit (Kammermusik, Orchesterwerke, Solokonzerte, drei Opern, zwei Ballette, zwei Puppenspiele) beschäftigt sich K. auch mit Computermusik, Multimedia-Projekten und Improvisation.
Bei europäischen Tourneen spielte er zusammen u. a. mit Johannes Bauer, Wolfgang Fuchs, Paul Lytten, Radu Malfatti, Phil Minton, Ernst-Ludwig Petrowski, Phil Wachsman. Kompositionspreise und Auszeichnungen erhielt er in der DDR, in der Schweiz, in Frankreich, in den USA und mehrfach in der Bundesrepublik Deutschland.
Neben der Musik sind seine Hauptinteressen Kunst, Literatur und Sprachen. Hobbies: Skifahren, Radfahren, Wandern, Kochen.
Sergej Newski, Komponist
http://ricordi.de
Sergej Newski wurde 1972 in Moskau geboren. Nach dem Abschluss der Musikfachschule des Staatlichen Tschaikowsky-Konservatoriums im Fach Musiktheorie studierte er Komposition bei Jörg Herchet an der Hochschule für Musik in Dresden sowie bei Friedrich Goldmann an der Universität der Künste Berlin. Von 2000 bis 2005 studierte er dort Musiktheorie und Musikpädagogik bei Hartmut Fladt. Meisterkurse bei Vinko Globokar und Matthias Spahlinger, Treffen mit Helmut Lachenmann, Beat Furrer und Helmut Oehring, sowie Kontakte zur Berliner Free-Improvisationsszene haben seine kompositorische Entwicklung nachhaltig beeinflusst.
Seit 1994 wird seine Musik bei den wichtigsten internationalen Festivals für Neue Musik aufgeführt, darunter bei den Donaueschinger Musiktagen, Wien Modern, Éclat, der Gaudeamus Music Week, den Berliner Festwochen, den World New Music Days des ISCM, dem Territoryfest Moskau und UltraSchall.
Er erhielt Aufträge u.a. vom Klangforum Wien, dem Scharoun Ensemble, von den Neuen Vocalsolisten Stuttgart, dem SWR, Deutschlandradio, dem Konzerthaus Berlin, der Deutschen Staatsoper Unter den Linden und dem Norwegischen Kulturministerium.
Zu den Interpreten seiner Musik zählen neben Klangforum Wien, den Neuen Vokalsolisten, dem Ensemble Modern auch das Nieuw Ensemble, die Musikfabrik, das Moscow Contemporary Music Ensemble, KNM Berlin, das ensemble mosaik, Solisten und Performer wie Teodoro Anzellotti, Natalia Pschenitschnikowa, Daniel Gloger und Michael Lentz, sowie Dirigenten wie Peter Rundel, Johannes Kalitzke, Jürg Wyttenbach, Teodor Kourentzis und Vladimir Jurowski.
2006 erhielt Sergej Newski den 1. Preis bei dem Kompositionswettbewerb der Landeshauptstadt Stuttgart für das Stück "Fluss" (Version 2005). Außerdem wurde er mit verschiedenen Stipendien ausgezeichnet, u.a. von der Villa Massimo/Casa Baldi, Villa Serpentara, Künstlerhof Schreyahn, CitÉ Internationale des Arts Paris, dem Berliner Senat sowie der Akademie der Künste Berlin. Beim Musikfestival in Sankt Petersburg im April 2008 erhielt er auˆüerdem den Publikumspreis für seine Komposition "Alles" für Sprecher und Ensemble. Sergej Newski lebt in Berlin.
Titus Engle
http://www.titus-engel.net
Titus Engel wurde 1975 in Zürich geboren und lebt in Berlin.
Er studierte Musikwissenschaft und Philosophie in Zürich und Berlin (Magisterarbeit über György Kurtágs Grabstein für Stephan ), sowie Dirigieren bei Christian Kluttig an der Hochschule für Musik Dresden. Von 2002 bis 2005 wurde er vom DIRIGENTENFORUM des Deutschen Musikrats gefördert. 2003 war er Fellow von David Zinmans American Academy of Conducting at Aspen.
Während und nach seinem Studium erarbeitete er sich ein breites Repertoire als Assistent von Sylvain Cambreling, Marc Albrecht, Lothar Zagrosek und Peter Rundel. Er leitete Einstudierungen an der Deutschen Oper Berlin, der Opéra de Paris, am Teatro Real Madrid sowie beim den Sinfonieorchestern des WDR und des Bayerischen Rundfunks.
Herausragende zeitgenössische Produktionen seiner Assistenztätigkeit waren die Berliner Erstaufführung von Olivier Messiaens "Saint François d’ÄôAssise", sowie die Uraufführung von Isabel Mundrys "Die Odysse ’Äì ein Atemzug" und Emmanuel Nunes "Das Märchen", bei denen er als Codirigent beteiligt war.
Im Jahr 2000 wurde er zum musikalischen Leiter des Ensemble Courage Dresden ernannt, das sich seither zu einem der profilierten jungen Ensembles Deutschlands entwickelt hat. Als Gast leitete er die führenden Ensembles der zeitgenössischen Musik wie das Ensemble Modern, die musikFabrik NRW, das Ensemble Recherche, das Ensemble Ascolta, das Ensemble Resonanz, das Remix Ensemble, das KNM Berlin und das Collegium Novum Zürich. In der Saison 2008/9 gibt er unter anderem seine Debuts beim Zürcher Kammerorchester und beim WDR-Rundfunkorchester.
Er hat zahlreiche Werke für Rundfunk, Fernsehen und CD-Aufnahmen eingespielt und über 30 Werke uraufgeführt, darunter Kompositionen von Wolfgang Rihm, Benjamin Schweitzer, Olga Neuwirth, Sven-Ingo Koch, Enno Poppe und Klaus Lang. Die Suche nach Neuen Konzertformen und die dramaturgisch sinnvolle Verbindung von Alter und Neuer Musik sind die zentralen Anliegen seiner Konzerttätigkeit. Ein Beispiel hierfür ist das Konzertprojekt "Im Sog der Klänge" mit den Stuttgarter Vokalsolisten und dem Ensemble Resonanz in dem merchörige Musik des 17. Jahrhunderts mit Uraufführungen kombiniert werden.
Sein Operndebut gab er 2000 bei Uraufführung von Benjamin Schweitzers Jakob von Gunten bei den Dresdner Tager der zeitgenössischen Musik. 2004-2006 erarbeitete er mit dem Regisseur Andreas Bode und dem Ensemble Resonanz jährlich eine Opernproduktion. Webers Freischütz , Mozarts Don Giovanni und Monteverdis Orfeo waren in Hamburg und Berlin bei Presse wie Publikum äuˆüerst erfolgreich. Titus Engel und der Regisseur Andreas Bode wurden als "eine der wenigen Hoffnungsträger für den tendenziell festgefahrenen Opernbetrieb" (SZ) gefeiert.
Im Festspielhaus Hellerau leitete er 2007 die Musiktheateruraufführung "Niebla" von Elena Mendoza-López und Matthias Rebstock, die 2009 in Madrid und Berlin wiederaufgenommen wird.
2008 leitete er "Hommage an Klaus Nomi" von Olga Neuwirth bei der MärzMusik Berlin und "Kann HEIDI brauchen was es gelernt hat?" von Leo Dick am Theater Bielefeld.
Titus Engel ist Initiator der Akademie Musiktheater Heute, sowie der Ligerzer Opernwerkstatt und Herausgeber der Anthologie Generation Oper - 15 junge Kommentare zur Situation der Oper (Saarbrücken 2001), sowie von "Libretto ’Äì zeitgenössische Positionen" (Saarbrücken 2006).
Karola Obermüller, Komponistin
http://karolaobermueller.net
Karola Obermüller wurde 1977 in Darmstadt geboren. Der früh begonnenen musikalischen Ausbildung an der Akademie für Tonkunst Darmstadt folgten Kompositionsstudien bei Volker Blumenthaler, Theo Brandmüller und Adriana Hölszky (Mozarteum Salzburg). Im Frühjahr 2003 wurde ihr ein Stipendium der Harvard University (Cambridge, USA) für ein Promotionsstudium in Komposition zugesprochen. Seit September 2003 studiert sie dort bei Komponisten wie Bernard Rands, Harrison Birtwistle, Julian Anderson, Chaya Czernowin, Magnus Lindberg und Helmut Lachenmann; seit Februar 2006 unterrichtet sie an der Harvard University Musiktheorie und Komposition.
Obermüller erhielt für ihre Werke Preise und Stipendien wie den von Zubin Mehta verliehenen Bayerischen Jugendpreis 2001 im Fach Komposition des Indien-Instituts München, den ASCAP 2004 Young Composer's Award, den Bohemians New York Musicians Club Prize (2005 und 2006) und den Darmstädter Musikpreis 2006. Im April 2007 wurde sie als Finalistin für den Berliner Opernpreis 2008 ausgewählt.
Von der Studienstiftung des deutschen Volkes erhielt Obermüller ein Stipendium für einen Aufenthalt am Deutschen Studienzentrum Venedig im Herbst 2005. Als Stipendiatin der Internationalen Ferienkurse für Neue Musik Darmstadt wurde dort im Jahr 2006 u.a. ihr Werk "helical" für Kammerorchester aufgeführt, welches im August 2008 auf der neuen CD des Nouvel Ensemble Moderne erscheinen wird. Sie ist Stipendiatin der Akademie Musiktheater heute.
Obermüller ist eine der drei Künstlerinnen, die in dem Buch "...denn Kunst meint ja immer ein Sich-Preisgeben" von Charlotte Martin portraitiert werden.
Auftragswerke entstanden bzw. entstehen unter anderem für den IPPNW-Kongress in Nürnberg (Kohlenmonoxyd.Nachtstück für zwei Soprane, Sprecher, Chor und neun Instrumente, UA 2006), die Fromm Music Foundation (neues Werk für Bassklarinette und Ensemble), das Staatstheater Nürnberg (Oper Dunkelrot nach dem gleichnamigen Libretto von Gabriele Strassmann, UA 2007), das Theater Bielefeld (Oper Helges Leben nach dem gleichnamigen Theaterstück von Sibylle Berg, UA 2009) und den Bayerischen Rundfunk (neues Werk für Countertenor und sieben Instrumente, UA 2008).
Obermüller arbeitet mit Orchestern wie dem RSO Saarbrücken und dem Orchestre National de Lorraine, mit Ensembles wie dem Ensemble Intercontemporain (Paris), Arditti Quartett (London), Nouvel Ensemble Moderne (Montréal), White Rabbit (Boston), North/South Consonance und Alarm Will Sound (New York City), ensemble phorminx, KlangKonzepteEnsemble und ars nova ensemble nürnberg (Deutschland), und mit MusikerInnen wie Mario Caroli, Eliot Gattegno, Makiko Goto, Petra Hoffmann, Carin Levine, Michael Norsworthy, Jeremias Schwarzer, Frances-Marie Uitti und Kai Wessel zusammen.
Kurzportrait der "Deutschen Welle" vom März 2008
Musik:
in zwischen (2004), performed by Petra Hoffmann, soprano, with Ensemble Avantage, cond. Jeremias Schwarzer
les sables mouvants (2004), performed by Interensemble Padova
Annette Schlünz, Komponistin
www.boosey.com/schlunz
Das sich durch alle ihre Kompositionen ziehende Prinzip heisst « Poesie ». Es ist die Weltsicht der Anverwandlung und Transformation, die aus den Stimmungen und Brechungen des Tages Töne werden lässt.
Musik bestimmte seit frühester Kindheit den Lebensweg der 1964 in Dessau geborenen. Sie war Mitglied der KinderKomponistenKlasse Halle, ging 1983 nach Dresden zu Udo Zimmermann, wo sie während des Kompositions-, Klavier- und Dirigierstudiums auch im elektronischen Studio arbeitete. Sie lehrte bis 1992 an der Musikhochschule und arbeitete am Dresdner Zentrum für zeitgenössische Musik, wo sie viele länderübergreifende Projekte realisierte. Sie war bis 1991 Meisterschülerin der AdK Berlin bei Paul-Heinz Dittrich. Nach 10 Jahren Dresden begann sie zwischen der französischen Provence, Strasbourg und Deutschland zu pendeln, gründete eine Compagnie, die sich Projekten zwischen Musik, Bildender Kunst (Daniel Depoutot) und Szene (Helfrid Foron) widmete und folgte ab 1995 Einladungen der Goethe-Institute als Dozentin für Komposition nach Argentinien, Chile, Brasilien, Lettland, den USA, Vietnam. Sie ist seit 2007 Kompositionsdozentin beim Festival musicalta in Frankreich, unterrichtet regelmässig in den Ferienkursen der Komponistenklasse Halle-Dresden und ist 2005/2008 Dozentin beim Bundeswettbewerb "Jugend komponiert" der JM in der Musikakademie Weikersheim. 1990 erhielt sie den Eislerpreis, 1998 den Heidelberger Künstlerinnenpreis, 2002 Preisträgerin im internationalen Forum des Ensemble ALEPH. Stipendienaufenthalte führten sie u.a. in die Villa Massimo Rom (1999), auf Schloss Solitude Stuttgart (2000), die Höge (2003), auf den Künstlerhof Schreyahn (2006). 2005 und 2007/08 composer-in-residence im elektronischen Studio GRAME Lyon, wo in Zusammenarbeit mit dem Toningenieur Christophe Lebreton blaulaub im Auftrag des Bayerischen Rundfunks und der musica viva München für Blockflöte, Koto, Orchester und live-Elektronik entstand, was am 18. Juli 2008 mit Jeremias Schwarzer, Makiko Goto, Orchester des BR München, der Technik des GRAME Lyon unter Leitung von Peter Rundel uraufgeführt wird. Lebt freischaffend in Deutschland und Frankreich.
Zu den wichtigen Werken zählen neben 50 Kammermusiken 3 Orchesterwerke und die Opern MATKA (1989) und TagNachtTraumstaub (2000), die den Deutschen Pavillon der EXPO 2000 Hannover eröffnete und Musik für öffentliche Räume beim Musikmonat Basel 2001, dem quartier libre Strasbourg 2006 (mit der Bildenden Künstlerin Dominique Kippelen) und Installationen und Performances mit Thierry Aué. 2005 entstand LICHTPAUSE mit seinen Filmen der Dichter Ulrike Draesner und Charles Pennequin im Auftrag des französischen Kulturministeriums für das Ensemble Aleph. 1998 Portrait-CD bei Schott Wergo, zahlreiche Aufnahmen auf den verschiedensten CD-Veröffentlichungen von Solisten oder Ensembles.
Auftragswerke und Aufführungen in Europa, Asien, Amerika: MUSICA Strasbourg, Présences Paris, Ysbreker Amsterdam, Bonner Herbst, Festival Odense/DK, Women in Music Chicago, GMEM Marseille, Musica Viva, Klangaktionen und Biennale München, Biennale und Festwochen Berlin, Dresdner Tage der zeitgenössischen Musik, Oper Leipzig (Oper MATKA 1991), EXPO 2000 Hannover, Cuc Phuong Nationalpark Vietnam, Rhizome Rennes, Warschauer Herbst, SWR, Wittener Tage, Biennale Lyon, Deutschlandradio Berlin, TageAusKunst österreich, Musikfestivals Jakarta, Sao Paolo, Perpignan, Rom, Kontinuierliche Zusammenarbeit mit den Ensembles Aleph, Aventure, Festivalensemble Heidelberg, KNM, mosaik, Neue Flötentöne, oh ton-ensemble, Percussions de Strasbourg, Phorminx, Triolog und zahlreichen Solisten wie Matthias Badzcong, Georg Glasl, Makiko Goto, Maria Husmann, Margit Kern, Carin Levine, Christine Paté, Jeremias Schwarzer, Isolde Siebert, Olaf Tzschoppe, Michael Vogt, Kai Wessel, Lenka Zupkova.
Foto: Copyright by Matthias Creutziger, Schützengasse 3, 01067 Dresden matthias@creutziger.de Konto: 6027 22 600, Postbank Frankfurt, BLZ 500 100 60 BIC: PBNKDEFF IBAN: DE96 5001 0060 0602 7226 00 Steuer-Nr. 41/225/0781/8, Finanzamt Speyer Mehrwertsteuersatz 7
Klaus Angermann, Librettist
Klaus Angermann ist 1953 in Rehau/Oberfranken geboren und studierte Musikwissenschaft, Neuere deutsche Literatur, Linguistik an der FU Berlin, der Philipps-Universität Marburg/Lahn und der TU Berlin. 1980 legte er sein Magisterexamen an der Philipps-Universität Marburg/Lahn ab. Während des Studiums war er freier Mitarbeiter bei mehreren Musikzeitschriften und Rundfunkanstalten. 1985-90 arbeitete er als Schauspieler/Sänger und dramaturgischer Mitarbeiter bei der Neuköllner Oper Berlin. 1986-93 war er Geschäftsführer/Projektleiter des "Forums junger deutscher Komponisten" und 1989-92 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachgebiet Musikwissenschaft an der Technischen Universität Berlin. 1994 promovierte er "mit Auszeichnung" an der TU Berlin mit einer Arbeit über den Komponisten Edgard Varése. Seither veröffentlichte er mehrere Bücher, zahlreiche Zeitschriftenartikel und Rundfunksendungen, speziell zu den Themen Musik des 20. Jahrhunderts und Musiktheater. 1992-98 war er als Dramaturg an der Hamburgischen Staatsoper engagiert. Seit 1998 ist er leitender Musikdramaturg am Staatstheater Nürnberg. Er erhielt 2002 den Kulturpreis der Stadt Rehau.
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